Deutschlands beste Arbeitsgeber 2007 CAPITAL
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Umzug ins Gewerbegebiet

Und noch eine Bedingung war zu erfüllen: Ein neuer Unternehmenssitz musste her. Die Räume an der Luxemburger Straße platzten aus allen Nähten, denn inzwischen beschäftigte die GVG 40 Angestellte und 19 gewerbliche Arbeitnehmer. Also kaufte das Unternehmen 1992 in der Max-Planck-Straße 11 im Gewerbegebiet Hürth/Nord-Ost ein über 10.000 Quadratmeter großes Grundstück. Ein Neubau und das vorhandene Gebäude wurden zur neuen Verwaltung nebst Lager umgebaut. Am 15. Dezember 1994 zog schließlich die GVG ein. Im Sommer des folgenden Jahres luden die Mitarbeiter dann ihre Kunden zur Besichtigung ein: 2.000 Besucher verwandelten das sonst eher nüchterne Gewerbegebiet in einen bunten Fleck. Das Sommerfest kam so gut an, dass es zu einer festen Einrichtung werden sollte – seit 1999 richtet es die GVG alle zwei Jahre aus.

Im Jahre 1995 hatte die GVG das Ziel der Geschäftsführung tatsächlich erreicht, und zwischen 1996 und 1998 steigerte sich das Unternehmen weiter auf einen Gasabsatz von 1,8 Milliarden Kilowattstunden jährlich. Insgesamt 63.418 Kunden wurden über ein Leitungsnetz von 1.119 Kilometern Länge versorgt, mittlerweile 86 Mitarbeiter zählte die Belegschaft. An Konzessionsabgaben flossen in die Haushalte der Gemeinden 1,4 Millionen Mark, so viel wie nie zuvor. Und zur fast schon normalen Dividende von zehn Prozent gesellte sich sogar noch eine Sonderausschüttung an die Gesellschafter.

Zu Optimismus hatte die Geschäftsführung daher allen Grund. So peilte sie die Marke von zwei Milliarden Kilowattstunden an. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden Vertriebskonzepte für die Umstellung auf Erdgas entwickelt. Weiterhin engagierte sich die GVG für den verstärkten Einsatz von Erdgasfahrzeugen. Auch in Sachen Umweltschutz und Kundenberatung wollte die GVG weiter zulegen. Und die am 29. April 1998 in Kraft getretene Liberalisierung des Energie-Marktes sah sie als Chance für ein noch besseres Geschäft.

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