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Andrea Schäfer
Marketing/PR

GVG – Ihr Erdgas
Gasversorgungsgesellschaft mbH Rhein-Erft
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PM Stadtwerk Rhein-Erft-Kreis
Montag, 06.04.09

GVG Rhein-Erft regt Gründung eines regionalen Stadtwerks für den Rhein-Erft-Kreis an

- Kommunale Mehrheit sichert Einfluss auf Energiepolitik -

Hürth, 6. April 2009 – Die GVG Rhein-Erft als angestammtes Energieversorgungsunternehmen für Erdgas soll sich zum Mehrsparten-Dienstleister für Strom, Erdgas und Trinkwasser für den Rhein-Erft-Kreis weiterentwickeln. Dies sieht ein Konzept des Unternehmens vor, das heute in Hürth vorgestellt wurde.

 
In diesem Modell ist vorgesehen, so führt der GVG-Geschäftsführer Christoph Brüggen aus, dass die Kommunen zunächst ihre Strom- und Gaskonzessionen in der GVG bündeln und damit die Gesellschaft zu dem führenden Energiedienstleister im Rhein-Erft-Kreis ausbauen. Mit dem anschließenden Erwerb von Energienetzen bzw. durch Einlage von Versorgungsanlagen gegen Anteilsrechte an der GVG Rhein-Erft erhalten die Kommunen im Gegenzug insgesamt die Anteilsmehrheit an der GVG. Die RheinEnergie AG, als derzeitiger Mehrheitsgesellschafter, zieht sich in eine Minderheitenposition unter 50 Prozent zurück. Die GVG wird eine beherrschte Gesellschaft aller kommunalen Partner im Rhein-Erft-Kreis, kann ihre Dienstleistungen für und in der Region kompetent ausweiten und ihre finanziellen Beiträge für die Kommunen und damit für die Bürger leisten.


„Die  GVG Rhein-Erft wäre die ideale Keimzelle für solch ein Stadtwerk Rhein-Erft-Kreis“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende der GVG, Dr. Dieter Steinkamp, bei der Vorstellung des Konzeptes. „Sie ist als Gesellschaft seit Jahrzehnten im Kreis verwurzelt, kennt ihre Kunden gut und genießt als Erdgasversorger auch einen guten Ruf.“ Es sei logisch und folgerichtig, eine solche bestehende Struktur zu nutzen und auszubauen, so Steinkamp weiter. In seiner Eigenschaft als Vertriebsvorstand der RheinEnergie betonte er: „Es gibt einen gültigen Vorstandsbeschluss unseres Unternehmens, dass wir im Falle einer solchen Lösung unsere Mehrheitsanteile zugunsten der Kommunen aufgeben werden.“
 
 
Werner Stump, der Landrat des Rhein-Erft-Kreises, begrüßte den Vorstoß der GVG Rhein-Erft: „Keine andere Lösung bietet eine bessere Chance auf Wahrung des kommunalen Einflusses auf die Infrastruktur- und Energiepolitik vor Ort“, hob er hervor. „Ich unterstütze ausdrücklich dieses Vorhaben, das sicher auch dazu führen wird, im Rhein-Erft-Kreis energiepolitisch einheitlich und abgestimmt vorzugehen.“

 
Walther Boecker, gewählter Vertreter der kommunalen Anteilseigner der GVG und Bürgermeister in Hürth, erklärte für die Städte und Gemeinden: „Ein ertragsstarkes und regional verankertes Unternehmen im Kreis liegt im Interesse aller. Die Städte behalten einen bestimmenden Einfluss auf das Unternehmen, können auf moderate Preise hinwirken, und die Erlöse bleiben in einem regionalen Kreislauf. Sie ermöglichen dringend nötige Investitionen vor Ort.“