Ideales Gas | in Wirklichkeit nicht vorhanden Ein Gas, welches bei allen Drücken die thermische Zustandsgleichung p * v = Ri * T exakt befolgen würde, bezeichnet man als ideales Gas. p steht für den Absolutdruck. Der konstante Wert Ri wird als individuelle, spezielle oder spezifische Gaskonstante eines bestimmten Gases bezeichnet. Viele Gase, z.B. Stadtgas oder auch Erdgas bei niedrigen Drücken, kann man wie Idealgas behandeln, obwohl es ein ideales Gas in Wirklichkeit nicht gibt. |
IFG"AT 2000 | Messe Berlin Infos unter: - www.dvgw.de |
Immissionen | Einwirkungen von Luftverunreinigungen Immissionen sind Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen, Licht, Wärme, Strahlen und ähnliche Erscheinungen, die auf Menschen, Tiere, Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter einwirken. |
Industriegasturbine | Eine Industriegasturbine ist eine Gasturbine, die in der Industrie für KWK eingesetzt wird. Die IG ist meist von Flugtriebwerken abgeleitet. |
Innenleitung | im Gebäude verlegte Gasleitung Eine Innenleitung ist eine Gasleitung, die im Gebäude nach der Hauptabsperreinrichtung verlegt ist. Zu diesem System gehören die Verteilungsleitung(en), Steigleitung(en), Verbrauchsleitung(en), Abzweigleitung(en) und Geräteanschlußleitung(en). |
Innung | Interessenvertretung des Handwerks auf Kreisebene Das Handwerk braucht sowohl ein funktionierendes Selbstverwaltungsorgan als auch eine wirksame Interessenvertretung nach außen - und dies auf allen Ebenen. Auf der Kreisebene wird dies durch die Innung abgedeckt. |
Ionisationsüberwachung | Sicherheitseinrichtung zur Flammenüberwachung im Gasgerät Die Ionisationsüberwachung ist eine Sicherheitseinrichtung im Gasgerät und dient der Flammenüberwachung. In einer Gasflamme findet während der Verbrennung eine chemische Reaktion statt, durch die freie Elektronen auftreten. Diese sorgen dafür, daß die Flamme elektrisch leitfähig geworden ist, d. h. bei Anlegen einer Spannung fließt ein Strom – der Ionisationsstrom. Da sich die Ionen nur in Flammenrichtung bewegen, kann auch der Strom nur in eine Richtung fließen. Die Flamme wirkt also wie ein Gleichrichter. Dieser Gleichrichtereffekt wird zur Flammenüberwachung genutzt. |
Isentrope | reversible Zustandsänderung im adiabaten System Eine reversible Zustandsänderung im adiabaten System bezeichnen wir als Isentrope. Sie tritt in der Technik im Zusammenhang mit Zustandsänderungen von Gasen dann auf, wenn ein Gas beim reibungsfreien Ausdehnen oder Verdichten weder Wärme aufnehmen noch abgeben kann. Oft ist dies mit ausreichender Näherung beim Entspannen in Düsen von Gas- und Dampfturbinen der Fall. |
Isobare | Zustandsänderung bei konstantem Druck des Arbeitsmittels Bei konstantem Druck des Arbeitsmittels sprechen wir von einer isobaren Zustandsänderung. Das ist z.B. der Fall mit ausreichender Näherung bei Wärmezu- oder -abfuhr in Wärmeübertragern und beim Idealprozeß des Dieselmotors während der Einspritzperiode. |
Isochore | Zustandsänderung bei konstantem Systemvolumen Bei konstantem Systemvolumen sprechen wir von einer isochoren Zustandsänderung. Z.B. wenn ein in einem Behälter mit festen Wänden eingeschlossenes Gas erwärmt oder gekühlt wird, liegt dieser Fall vor. |
Isotherme | Zustandsänderung bei konstanter Temperatur des Arbeitsmittels Bei konstanter Temperatur des Arbeitsmittels sprechen wir von isothermer Zustandsänderung. Sie läßt sich z.B. in Gasverdichtern durchführen. Hierbei wird durch entsprechende Kühlung die Gastemperatur konstant gehalten. |