Odorieranlage | siehe Odoriereinrichtung. |
Odoriereinrichtung | Anlage zur Geruchgebung an Gase zur Sicherheit Da Erdgas als natürliche gesättigte Kohlenwasserstoffverbindung geruchlos und farblos vorliegt, muß auf Grund der Gefährdung durch das Explosionspotential eine Warnfunktion für Erdgas vorhanden sein. Dies wir durch ein sogenanntes Odoriermittel erreicht. Dieses Mittel wird über eine Odorieranlage in das Erdgas eingetropft oder eingedüst . Die starke Geruchsintensität dieses Mittels warnt sofort bei Austritt von Erdgas. Die allgemeine Aussage "es riecht nach Gas" ist demnach nicht korrekt. Es müßte eigentlich heißen "es riecht nach Odormittel". Als Odormittel wird heute z.B. THT (Tetrahydrothiophen) oder Sentinel E eingesetzt. Der Geruch ist vergleichbar mit dem Geruch von fauligen Eiern. |
Odorierung | Geruchgebung an Gase als Sicherheitsmaßnahme Gase der öffentlichen Gasversorgung müssen einen hinreichenden Geruch (Warngeruch) haben. Da Erdgas von Natur aus geruchlos ist, muß es odoriert werden. Die Odorierung ist in erster Linie eine Sicherheitsmaßnahme für den Gaskunden. |
Odormittel | siehe Odoriereinrichtung. |
Offshore-Förderung | Erdgasgewinnung aus Lagerstätten unter dem Meeresgrund. |
Öko-Audit | Die EG-Öko-Audit-Verordnung von 1993 und das deutsche Umweltauditgesetz von 1995 stellen Unternehmen und Behörden einen transparenten und anspruchsvollen Rahmen zur Verfügung, um besondere Leistungen im betrieblichen Umweltschutz öffentlich zu dokumentieren. Gefordert wird von den Teilnehmern insbesondere die Durchführung einer Umweltbetriebsprüfung und die Einführung eines Umweltmanagement-Systems. |
Ökosteuer | Steuer auf umweltbelastende Produkte und Dienstleistungen Die Ökosteuer ist eine Steuer, die auf Benzin, Heizöl, Erdgas und Strom erhoben wird. Sie verfolgt das Ziel, den allgemeinen Energieverbrauch zugunsten der Umwelt zu verringern und durch die steuerlichen Mehreinnahmen die Rentenversicherung zu entlasten sowie die Arbeitskosten zu senken. |
Ölpreisbindung | Ankopplung des Erdgaspreises an den Rohölpreis Seit den 60er-Jahren sind die beiden wesentlichen Konkurrenzenergien im Wärmemarkt durch die Ölpreisbindung aneinander gekoppelt. Die Ölpreisbindung ist Bestandteil der Verträge zwischen Gasproduzenten, -Importeuren und weiterverteilenden Unternehmen. Die Gaspreise folgen mit mehrmonatigem Abstand dem Ölpreis. Damit sollen Preissprünge verhindert werden. Dies stellt sicher, daß die investitionsintensive Förderung, der technisch aufwendige Import und die Verteilung über Leitungsnetze eine preislich berechenbare Basis haben. |
Onshore-Förderung | Erdgasgewinnung zu Lande. |
Ozon | Ozon - ein Sauerstoffmolekül mit 3 Atomen (O3) - bildet sich auf natürliche Weise in Höhen zwischen 12 und 50 Kilometern. Die einfallende Sonnenstrahlung wird von dieser Schicht absorbiert und so von der Erdoberfläche ferngehalten. Seit den 70er Jahren registrieren Experten eine Abnahme dieser Ozonschicht - verursacht vor allem durch Gastreibmittel in Spraydosen, den FCKW oder Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffen. Außerdem kann sich Ozon in Bodennähe bei hohen Konzentrationen an Stickoxiden und Kohlenwasserstoffen bei starker Sonneneinstrahlung verstärkt bilden. Dies führt in Ballungsgebieten zu wesentlich erhöhten Belastungen für die Menschen, da reines Ozon ein Atemgift ist. Erdgasbetriebene Fahrzeuge können hier erhebliche Entlastung bringen. |