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Bezug und Verteilung

Die GVG bezieht Erdgas aus mehreren Quellen - Importrisiken werden durch diese Art der vernünftigen Streuung minimiert. Da die deutsche Erdgasversorgung fest in das europäische Verbundsystem integriert ist, kann Verbrauchern auch für die Zukunft Sicherheit und Stabilität garantiert werden: Zur Zeit wird die Reichweite der verfügbaren Erdgasvorkommen auf rund 170 Jahre geschätzt.

Gut, wenn man mehrere Quellen hat

Deutschland kann auch in Zukunft nicht auf Energieimporte verzichten. Circa 80 % des Primärenergieverbrauchs werden aus Vorkommen und Lagerstätten im Ausland gedeckt - der größte Teil davon aus Ölquellen. Je breiter die Bezugsquellen gestreut sind, umso geringer sind die Importrisiken.

Im Jahr 2004 stammten 16 Prozent des deutschen Erdgasaufkommens aus eigenen Förderquellen, während Russland rund 35 Prozent, Norwegen 24 Prozent, die Niederlande 19 Prozent sowie Großbritannien, Dänemark und andere Länder sechs Prozent lieferten.

Sicherheit für alle. Der Europäische Erdgasverbund

Die deutsche Erdgasversorgung ist fest in das europäische Verbundsystem integriert, das von der Nordsee bis zum Mittelmeer und vom Atlantik bis weit nach Osteuropa reicht. Die Verbindungen untereinander machen die Versorgung mit Erdgas sicher und stabil.

Reserven? Genug für die Zukunft

Die Welterdgasreserven sind zwar groß, aber auch nicht unbegrenzt. Trotzdem sprechen die Fakten dafür, dass zukünftig auch die steigende Nachfrage aller großen Verbrauchsregionen gedeckt werden kann. Die heute bekannten und sicher gewinnbaren Welterdgasreserven haben im Verhältnis zur aktuellen Jahresfördermenge rechnerisch eine Reichweite von noch 65 Jahren. Bezieht man die zusätzlich gewinnbaren Ressourcen ein - also Quellen, die heute aus Kostengründen noch nicht wirtschaftlich genutzt werden können - ergibt sich eine Reichweite von rund 170 Jahren. Darüber hinaus können künftig nutzbare Technologien die Reichweite wesentlich erhöhen.