Deutschlands beste Arbeitsgeber 2007 CAPITAL
Seite drucken

Vom Kubikmeter zur Kilowattstunde

Was wird eigentlich verbraucht und bezahlt?

Ihr häuslicher Erdgaszähler registriert, wie viele Kubikmeter Erdgas Sie verbrauchen. Er erfasst also das Volumen, die verbrauchte Menge. Auf der Jahresrechnung werden jedoch wie beim Strom Kilowattstunden (kWh) berechnet.

Warum wird in Kilowattstunden abgerechnet?

Da die Förderquellen unterschiedliche Gasqualitäten haben, enthält ein Kubikmeter Erdgas nicht immer gleich viel Energie – wobei die Unterschiede nicht groß sind. Zweck der thermischen Abrechnung ist es, Erdgasverbräuche mit schwankendem Energiegehalt je Kubikmeter Erdgas ohne Preisveränderung abzurechnen.

Der Umrechnungsfaktor – die Zauberformel

Auf Grundlage des gemessenen Verbrauchs ermittelt die GVG mit Hilfe eines Umrechnungsfaktors, wie viele Kilowattstunden Energiegehalt in einem Kubikmeter Erdgas "stecken". Der Umrechnungsfaktor legt einen Jahresmittelwert zugrunde, der die Gasqualität und weitere Faktoren berücksichtigt. Da Energiegehalt bzw. Brennwert fortlaufend gemessen werden, ist der Umrechnungsfaktor außerordentlich exakt.

Wie hoch ist der Umrechnungsfaktor?

Er beträgt im Durchschnitt ca. 10, d.h. ein Kubikmeter Erdgas enthält ca. 10 Kilowattstunden. Den genauen Umrechnungsfaktor können Sie der Rückseite Ihrer Rechnung entnehmen.

Kann die GVG den Umrechnungsfaktor zu ihren Gunsten beeinflussen?

Nein. Die Berechnung des Umrechnungsfaktors und dessen Grundlagen werden regelmäßig durch amtliche Behörden kontrolliert.

Was bringt mir als Kunden die thermische Abrechnung?

Sie bekommen immer genau den Energiegehalt berechnet, den ein Kubikmeter Erdgas enthält.
Wenn Sie weitere Fragen haben oder unsere Infobroschüre zur thermischen Abrechnung wünschen, rufen Sie einfach den Kundenservice Energie an unter 02233 7909-3518.