Klima-Option

CO2-neutral Erdgas nutzen

Wirksamer Klimaschutz ist wichtig für uns alle. Deshalb haben wir die Klima-Option geschaffen. Sie gibt Ihnen die Möglichkeit, mit einem geringen Aufschlag je Kilowattstunde zertifizierte Klimaschutzprojekte zu unterstützen.

Die Vorteile

  • 100 %ige Kompensation Ihres CO2-Ausstoßes
  • Ihr Gasverbrauch hinterlässt keinen ökologischen Fußabdruck
  • Geringer Aufpreis von 0,24 Cent (inkl. MwSt.) je Kilowattstunde
  • Ausschließlich zertifizierte Klimaschutzprojekte 

Gut zu wissen

  • Kann zu jedem erftflamme-Tarif hinzugebucht werden
  • Fester Aufpreis – keine Änderung während der Vertragslaufzeit  
  • Jeweils zum Laufzeitende kündbar

100 %ige Kompensation

Worauf Sie sich verlassen können: Sämtliche CO2-Emissionen aus Verträgen mit aktivierter Klima-Option werden durch den Kauf von Emissionsminderungszertifikaten vollständig kompensiert.

 

Interesse?

„Ökogas“ können Sie auch bei uns bestellen! Buchen Sie bei Ihrem Erdgastarif einfach die Klima-Option dazu und helfen Sie mit, CO2 einzusparen.

Ausschließlich zertifizierte Klimaschutzprojekte 

Damit Sie Gewissheit haben: In Zusammenarbeit mit unserem Klimaschutzpartner First Climate unterstützten wir grundsätzlich nur zertifizierte Projekte, die regelmäßigen unabhängigen Kontrollen unterliegen. Aktuell sind alle unsere Projekte nach VCS oder dem Gold Standard zertifiziert, einem vom World Wide Fund for Nature (WWF) mitentwickelten Standard der höchsten Kategorie.

Diese Projekte werden mit der GVG-Klima-Option unterstützt:

In Madagaskar: Vermiedene Abholzung

Der Ankeniheny-Zahamena-Korridor ist eine der besonders schutzwürdigen Waldflächen in Madagaskar. Das Gebiet beherbergt über 2000 Pflanzenarten, von denen 85% endemisch sind, 15 Lemurenarten und über 30 Säugetierarten. Der Korridor ist außerdem ein wichtiges Wassereinzugsgebiet aus dem sich acht große Flüsse speisen. Und nicht zuletzt liefern die Wälder wichtige Ressourcen für die Menschen, die in ihnen leben: Baumaterial, Nahrungsmittel und Heilpflanzen.

Brandrodung zur Gewinnung landwirtschaftlich nutzbarer Flächen, die in nicht-nachhaltiger Subsistenzwirtschaft genutzt werden, kommen häufig vor. Sie führen zu massiven Schäden und zur Degradation der Waldböden. Die Bekämpfung der armutsbedingten Ursachen der Entwaldung gehört deshalb zu den Fokuspunkten der Projektaktivitäten. Einnahmen aus dem Projekt werden außerdem verwendet, um die am Projekt beteiligten Gemeinden finanziell zu unterstützen.

In Uganda: Verbesserte Kochöfen

Gekocht wird in Uganda überwiegend über offenem Feuer bzw. mithilfe einfachster Kocher, die zumeist sehr ineffizient sind. Darin liegt ein großes Gesundheitsrisiko für die Menschen. Durch das regelmäßige Einatmen von Rauch steigt das Risiko von ernsten Atemwegs- und Augenerkrankungen. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist das Kochen am offenen Feuer weltweit für rund 4,3 Millionen vorzeitiger Todesfälle pro Jahr verantwortlich.

Gegenstand des Projektes ist es, die Verbreitung energieeffizienter Kochherde in Uganda zu fördern und zu unterstützen. Die speziell für das Projekt entwickelten Kochherde sind simpel, aber haltbar und effektiv. Die neuen Metallkochherde ermöglichen eine Brennstoffeinsparung von 35 bis 50 Prozent.

In Indien: Biogas für 7.000 Familien

Der überwiegende Teil der Familien in den indischen Bundesstaaten Kerala und Madhya Pradesh ist zur Deckung des Energiebedarfs im Haushalt auf den Brennstoff Holz angewiesen. Im Durchschnitt verbraucht jede Familie fünf Kilogramm pro Tag. In einer Gegend, in der das durchschnittliche monatliche Haushaltseinkommen bei knapp 20 US$ liegt, können sich die meisten Familien keinen saubereren und nachhaltigeren Brennstoff leisten. Eine Folge davon ist, dass der Waldbestand in Indien seit Jahren kontinuierlich abnimmt.

Das zeitintensive Holzsammeln übernehmen in Indien traditionell die Frauen. Dadurch bleibt ihnen jedoch kaum Gelegenheit für andere Tätigkeiten, wie das Abkochen von verunreinigtem Trinkwasser oder die Zubereitung von Mahlzeiten. Hinzu kommt: Durch die offenen Holzfeuer entsteht in den Haushalten gesundheitsschädlicher Rauch, der das Risiko von ernsten Atemwegs- oder Augenkrankheiten signifikant erhöht.

Das von First Climate in Zusammenarbeit mit der indischen Nicht-Regierungsorganisation INSEDA sowie der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) entwickelte Projekt bietet einen nachhaltigen Lösungsansatz für die genannten Probleme – die Familien-Biogasanlagen.

In Brasilien: Vermiedene Abholzung im Amazonas-Regenwald

Im Jahr 2010 war Brasilien der sechstgrößte Emittent von CO2 in der Welt, obwohl 41% aller Energie und 83% des Stroms im Land aus erneuerbaren Quellen erzeugt wurden. Entwaldung und Landnutzungsänderungen machen etwa 60% der gesamten CO2-Emissionen aus, die derzeit 2,3 Tonnen Kohlendioxid pro Einwohner und Jahr betragen. Durch den Schutz seiner Wälder wird Brasilien nicht nur viele gefährdete Arten schützen, sondern auch seinen CO2-Fußabdruck erheblich reduzieren können.

Das Projekt schützt 150.000ha bedrohter Waldfläche. Dies geschieht durch Patrouillen vor Ort, die strategische Besetzung von Waldflächen, eine Verbesserung von Waldbewirtschaftungspraktiken und die Förderung der nachhaltigen Nutzung des Waldes.

CO<sub>2</sub>-Preis (BEHG-Kosten)