Klima-Option

CO2-neutral Erdgas nutzen

Wirksamer Klimaschutz ist wichtig für uns alle. Deshalb haben wir die Klima-Option geschaffen. Sie gibt Ihnen die Möglichkeit, mit einem geringen Aufschlag je Kilowattstunde zertifizierte Klimaschutzprojekte zu unterstützen.

Die Vorteile

  • 100 %ige Kompensation Ihres CO2-Ausstoßes
  • Ihr Gasverbrauch hinterlässt keinen ökologischen Fußabdruck
  • Geringer Aufpreis von 0,24 Cent (inkl. MwSt.) je Kilowattstunde
  • Ausschließlich zertifizierte Klimaschutzprojekte 

Gut zu wissen

  • Kann zu jedem erftflamme-Tarif hinzugebucht werden
  • Fester Aufpreis – keine Änderung während der Vertragslaufzeit  
  • Jeweils zum Laufzeitende kündbar

100 %ige Kompensation

Worauf Sie sich verlassen können: Sämtliche CO2-Emissionen aus Verträgen mit aktivierter Klima-Option werden durch den Kauf von Emissionsminderungszertifikaten vollständig kompensiert.

Ausschließlich zertifizierte Klimaschutzprojekte 

Damit Sie Gewissheit haben: In Zusammenarbeit mit unserem Klimaschutzpartner First Climate unterstützten wir grundsätzlich nur zertifizierte Projekte, die regelmäßigen unabhängigen Kontrollen unterliegen. Aktuell sind alle unsere Projekte mit dem Gold Standard zertifiziert, einem vom World Wide Fund for Nature (WWF) mitentwickelten Standard der höchsten Kategorie.

Diese Projekte werden mit der GVG-Klima-Option unterstützt:

In Indien: Biogas für 7.000 Familien

Der überwiegende Teil der Familien in den indischen Bundesstaaten Kerala und Madhya Pradesh ist zur Deckung des Energiebedarfs im Haushalt auf den Brennstoff Holz angewiesen. Im Durchschnitt verbraucht jede Familie fünf Kilogramm pro Tag. In einer Gegend, in der das durchschnittliche monatliche Haushaltseinkommen bei knapp 20 US$ liegt, können sich die meisten Familien keinen saubereren und nachhaltigeren Brennstoff leisten. Eine Folge davon ist, dass der Waldbestand in Indien seit Jahren kontinuierlich abnimmt.

Das zeitintensive Holzsammeln übernehmen in Indien traditionell die Frauen. Dadurch bleibt ihnen jedoch  kaum Gelegenheit für andere Tätigkeiten, wie das Abkochen von verunreinigtem Trinkwasser oder die Zubereitung von Mahlzeiten. Hinzu kommt: Durch die offenen Holzfeuer entsteht in den Haushalten gesundheitsschädlicher Rauch, der das Risiko von ernsten Atemwegs- oder Augenkrankheiten signifikant erhöht.

Das von First Climate in Zusammenarbeit mit der indischen Nicht-Regierungsorganisation INSEDA sowie der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) entwickelte Projekt bietet einen nachhaltigen Lösungsansatz für die genannten Probleme – die Familien-Biogasanlagen.

In Brasilien: Vermiedene Abholzung im Amazonas-Regenwald

Im Jahr 2010 war Brasilien der sechstgrößte Emittent von CO2 in der Welt, obwohl 41 % aller Energie und 83 % des Stroms im Land aus erneuerbaren Quellen erzeugt wurden. Entwaldung und Landnutzungsänderungen machen etwa 60 % der gesamten CO2-Emissionen aus, die derzeit 2,3 Tonnen Kohlendioxid pro Einwohner und Jahr betragen. Durch den Schutz seiner Wälder wird Brasilien nicht nur viele gefährdete Arten schützen, sondern auch seinen CO2-Fußabdruck erheblich reduzieren können.

Das Projekt schützt 150.000 ha bedrohter Waldfläche. dies geschieht durch Patrouillen vor Ort, die strategische Besetzung von Waldflächen, eine Verbesserung von Waldbewirtschaftungspraktiken und die Förderung der nachhaltigen Nutzung des Waldes.

In Indien: Saubere Energie aus Wasserkraft im Himalaya

Das Vishnuprayag-Kraftwerk befindet sich im Bezirk Chamoli im Norden des Staates Uttarakhand in Indien und erzeugt saubere Energie aus Wasserkraft im Himalaya saubere Energie aus Wasserkraft im Himalaya. Die Projektregion am Südhang des Himalaya-Gebirges ist durch das starke natürlich Gefälle optimal für die Wasserkrafterzeugung geeignet. Zudem stellen hohe Niederschläge und Gletscher die Wasserversorgung ganzjährig sicher.

Die Anlage verfügt über eine Leistung von 400 Megawatt. Das Wasser wird über einen mehr als 11 Kilometer langen Tunnel den Turbinen zugeleitet. Das Kraftwerk speist jährlich 1,8 Terawattstunden sauberen Strom in das nordindische Netz ein. Diese saubere Energie wird dringend benötigt. Durch rasant steigende Bevölkerungszahlen und eine stark wachsende Wirtschaft verschärft sich die Umweltproblematik in Indien zunehmend. Immer mehr Ressourcen werden verbraucht, neue Infrastruktur muss geschaffen und immer mehr Fläche muss bereitgestellt werden, um den Zuwachs an Menschen zu versorgen. Auf das zweitbevölkerungsreichste Land der Welt kommen enorme Herausforderungen zu, wenn sich der Energiebedarf bis zum Jahre 2025 schätzungsweise verdoppeln wird. Dabei ist es außerordentlich wichtig, dass verfügbare Potenziale zur nachhaltigen Energieerzeugung erschlossen werden.

Ersatzversorgung für Großkunden