Musterrechnung

Klipp & klar erklärt: die Rechnung der GVG

Sie haben Ihre Rechnung vor sich und fragen sich, wie dieses oder jenes zu verstehen ist? Oder was ein bestimmter Begriff bedeutet? Kein Problem, das klären wir – mit Hilfe unserer Musterrechnung.

Hier erläutern wir Punkt für Punkt, was wie zu verstehen ist. Und falls wir Ihre konkrete Frage hier nicht beantworten, bitten wir um Kontaktaufnahme. Dann helfen wir Ihnen persönlich weiter.

Vorderseite der Rechnung

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1. Kundennummer

Bitte geben Sie Ihre Kundennummer bei Fragen immer an – so können wir Ihnen schneller helfen.

2. Verbrauch

Auf einen Blick können Sie Ihren aktuellen Verbrauch mit dem des Vorjahres vergleichen.

3. Gesamtbetrag

Dies ist der Gesamtbetrag (inkl. Umsatzsteuer), der sich aus Ihrem Verbrauch ergibt.

4. Gutschrift/Forderung

Wenn die Summe der Abschlagszahlungen niedriger war als der Rechnungsbetrag, ergibt sich ein zu zahlender Restbetrag. Im anderen Fall erhalten Sie eine Erstattung.

5. Einzugsermächtigung

Beim Bankeinzug werden der zu zahlende Restbetrag oder die Erstattung mit Ihrem Konto verrechnet. Das Gleiche gilt für die einzelnen neuen Abschläge.

6. Monatlicher Abschlag

Auf Grundlage Ihres Verbrauchs und des Erdgaspreises ergibt sich der neue Abschlagsbetrag, der an den angegebenen Terminen fällig ist.

7. Zahlungstermine

Der monatliche Abschlagsbetrag wird 11 Monate gezahlt. Im 12. Monat erstellt die GVG Rhein-Erft eine neue Jahresabrechnung.

Rückseite der Rechnung

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8. Leistung

Die Nennwärmeleistung Ihrer Gasgeräte. Als Nennwärmeleistung wird die von einem Heizgerät abgegebene, für das Heizsystem tatsächlich nutzbare Wärmeleistung bezeichnet.

9. Abrechnungsperioden

Wenn sich im Laufe eines Jahres die Preise geändert haben oder der Zähler erneuert wurde, wird der Jahresverbrauch in mehrere Abrechnungsperioden aufgeteilt. Das Abrechnungsprogramm der GVG berücksichtigt, dass in den Sommermonaten viel weniger Erdgas verbraucht wird als während der Heizperiode im Winter.

10. Zählerstand

Der Zählerstand wird am Zähler in Kubikmetern (m³) abgelesen.

11. Umrechnungsfaktor und dessen Komponenten

Für den Zeitraum zwischen zwei abgelesenen Zählerständen erhält die GVG vom Netzbetreiber die Komponenten für den Umrechnungsfaktor. Der Energiegehalt von Erdgas unterliegt natürlichen Schwankungen. Erdgas wird in Kubikmetern (m³) gemessen und in Kilowattstunden (kWh) abgerechnet. Die Ermittlung der Kilowattstunden geschieht mit Hilfe des Umrechnungsfaktors. Der Umrechnungsfaktor ergibt sich aus der Multiplikation des Brennwertes mit der Zustandszahl. Die Zustandszahl berücksichtigt u.a. den Betriebsdruck sowie den mittleren Luftdruck. Maßgebend für den mittleren Luftdruck ist die mittlere geodätische Höhe. Die Umrechnung in Kilowattstunden sowie der Ausweis auf der Rechnung richten sich nach den jeweils geltenden Anforderungen des DVGW-Arbeitsblattes G 685 und dessen Beiblätter.

12. Verbrauch

Die verbrauchte thermische Energie in Kilowattstunden (kWh) ergibt sich aus der Multiplikation des Gasverbrauchs in Kubikmetern (m³) mit dem Umrechnungsfaktor. 

13. Arbeitspreis

Der Arbeitspreis bezieht sich auf die verbrauchte Kilowattstunde; er wird in Cent je kWh angegeben.

14. Grundbetrag

Der Grundbetrag ergibt sich aus der Multiplikation des Grundpreises und der Anzahl der Tage der Abrechnungsperiode.

15. Marktpartner

z.B. Netzbetreiber, Messdienstleister

16. Verbrauchsschätzung

Liegt uns kein Zählerstand vor, kann der Verbrauch von uns nur programmseitig geschätzt werden. Sie erkennen dies an einem entsprechenden Vermerk. Bitte kontrollieren Sie in diesem Fall Ihren tatsächlichen Zählerstand und teilen ihn uns innerhalb einer Woche nach Rechnungserhalt mit. Sie erhalten dann eine korrigierte Rechnung.

17. Erdgassteuer

Erdgassteuer in Höhe von 0,550 Cent je Kilowattstunde

18. Konzessionsabgabe

Entgelte an die Kommune für die Mitbenutzung von öffentlichen Verkehrswegen durch Versorgungsleitungen. Daher wird auch die jeweilige Konzessionsabgabe seitens des Netzbetreibers weiterverrechnet und vom Lieferanten in Rechnung gestellt.

19. Netznutzung

Die Netznutzungsentgelte sind Entgelte, die der Netzbetreiber für die Netznutzung erhebt.

20. Messstellenbetrieb

Entgelt für den Einbau, Betrieb und Wartung der Messeinrichtung die der Netzbetreiber erhebt.

21. Messung

Das Messentgelt enthält den Aufwand für die Ab- bzw. Auslesung sowie die Weitergabe der Zählerdaten die der Netzbetreiber erhebt.

22. Abrechnung

Entgelt für die Erstellung der Abrechnung die der Netzbetreiber erhebt.

23. Zählpunktbezeichnung

Ein Zählpunkt kennzeichnet eine Lieferstelle eindeutig, diese Nummer existiert nur einmal im europäischen Energienetz. Am Zählpunkt werden die relevanten Messdaten erfasst. Über die Zählpunktbezeichnung kann der Netzbetreiber den Standort der Lieferstelle genau identifizieren und dem Zähler zuordnen. Im Gegensatz dazu ist die Zählernummer nicht ortsgebunden, da Zähler gewechselt werden können.

24. Codenummer des Verteilnetzbetreibers

Die Netzbetreibernummer dient der eindeutigen Identifikation des örtlichen Netzbetreibers, an dessen Netz die Lieferstelle angeschlossen ist. 

Dokumente zum Download

Zählerablesungen